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Kay-Uwe Zenker ÖDP Bundestags-Direktkandidat im Wahlkreis 240 Kulmbach

Kay-Uwe Zenker ÖDP Bundestags-Direktkandidat im Wahlkreis 240 Kulmbach


Ungewöhnliche Zeiten verlangen ungewöhnliche Maßnahmen. Erstmals fand die Wahl des Bundestags-Direktkandidaten der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) für den Wahlkreis 240 Kulmbach im Freien statt. Der Wahlkreis besteht aus den Landkreisen Kulmbach und Lichtenfels sowie dem nördlichen Teil des Landkreises Bamberg. Auf Einladung der Vorsitzenden der Kreisverbände Kulmbach-Lichtenfels, Thomas Müller (Burgkunstadt), und Bamberg, Raphael Grimm (Oberhaid), trafen sich am Samstagnachmittag Mitglieder aller drei Landkreise in Burgkunstadt auf dem Parkplatz neben dem Sportgelände des FC Burgkunstadt. Thomas Müller, der die Wahlkreisversammlung leitete, wies auf die Einhaltung des vom Landratsamt genehmigten Schutz- und Hygienekonzepts hin. Nur bei den Reden durfte die Maske abgenommen werden. Einziger Kandidat war Kay-Uwe Zenker. Der 42-jährige, selbständige Tiefbauingenieur ist mit Corinna Zenker verheiratet und hat 2 schulpflichtige Kinder. Er ist seit 2 Jahren ÖDP Mitglied sowie Mitglied im Vorstand des Kreisverbandes und wohnt in Kulmbach.

Als Beweggrund für seine Bewerbung nennt er, dass die ÖDP im Bundestag vertreten sein müsse. Er will mit seiner Kandidatur helfen, die 5%-Hürde zu überschreiten. Dafür sei es notwendig, dass die ÖDP Ansprechpartner vor Ort habe. Seinem Eindruck nach werde die ÖDP im Landkreis Kulmbach oft nur als Naturschutzpartei wahrgenommen. Doch die ÖDP habe mehr zu bieten, nämlich zukunftsfähige und nachhaltige familien-, bildungs-, gesundheits- sowie außen- und innenpolitische Programme.

Auf Grund ihrer ehrenamtlichen Arbeit als Elternvertreter haben er und seine Ehefrau manche Schwierigkeiten erkannt, mit denen Familien aktuell zu kämpfen haben. Erziehungs- und Pflegearbeit sei endlich auch finanziell angemessen anzuerkennen. Darüber hinaus bedarf es einer umfassenden Rentenreform.

Hinsichtlich der Gesundheitspolitik erinnerte er daran, dass Gesundheit keine Ware sei.

Außenpolitisch sei es wichtig, Waffenlieferungen zu stoppen und Fluchtursachen wirksam zu beseitigen.

In unserer Wirtschaftspolitik beruhe manches auf stetiger Ausbeutung von Ressourcen und Arbeitskräften. Nicht verwunderlich sei daher das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage der Bertelsmann-Stiftung aus dem Jahr 2012, wonach sich über 80 % der Befragten ein anderes Wirtschaften wünschen. Zenker ist überzeugt: eine Gemeinwohlökonomie ist mit einer umfassenden Einkommens- und Steuerreform zu erreichen.

Zusammenfassend bestätigt sich, dass in der Politik nahezu alles miteinander verknüpft ist und nicht isoliert angegangen werden könne.

Als weiteren Grund für seine Kandidatur nennt Zenker die Kommunalwahlen 2026 in Bayern. Er will die ÖDP in seinem Wahlkreis bekannter machen, neue Mitglieder gewinnen, Kontakte knüpfen, z.B. zu den Erstwählern. Er wünscht sich, dass die ÖDP in weitere Kommunalparlamente einziehe.

Wahlleiter Reinhard Englert (Mainroth) bedankte sich für die engagierte Vorstellung und konnte nach der schriftlichen und geheimen Wahl Kay-Uwe Zenker zur einstimmigen Wahl beglückwünschen.

Bei der anschließenden Wahl der Sonderdelegierten zur Aufstellung der ÖDP-Landesliste Bayern wurden Kay-Uwe Zenker, Thomas Müller und Tobias Sieling (Bamberger Kreisrat aus Scheßlitz) gewählt. Für diese bayerische Liste kandidieren neben Zenker auch Sieling und Grimm.

Müller unterrichtete dann noch die ÖDP-Mitglieder über die nächsten Termine:

ÖDP Landesparteitag am 20. März,
ÖDP - Wirtschaftstagung in Coburg vom 26. bis 28. März und
ÖDP Bezirksparteitag am 24. Juli.

Fotos (s. Anhang) privat /ödp zur Veröffentlichung freigegeben:

v.l. n.r.: Grimm, Zenker, Müller


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